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24Jan./12Off

Wirtschaftliche Bedeutung des Fußballs

Die wirtschaftliche Bedeutung des Fußballs ist enorm. Nach den Olympischen Spielen ist die Fußball-Weltmeisterschaft das weltweit größte Sportereignis. Für die Fußball-Weltmeisterschaft werden in Gastgeberländern Stadien sowie Infrastruktur erneuert. Deutschland erneuerte 2006 für die WM im eigenen Land alle zwölf Fußballarenen der Austragungsorte, was Staat und Betreibern etwa 1,38 Milliarden Euro kostete. Der Um- beziehungsweise Neubau eines einzelnen Stadions verschluckte Summen zwischen 49 und 340 Millionen Euro. Zum Vergleich: Der Neu- oder Umbau aller neun Stadien im Jahre 1974 kostete "nur" 124 Millionen Euro. Die Finanzierung der Weltmeisterschaften, die in alle Kontinente übertragen wird, übernehmen Sponsoren. Die Bundesliga lässt sich gezeigte Spiele und die anschließenden Zusammenfassungen im Pay-TV mit 300 Millionen Euro jährlich gut bezahlen. Die Einnahmen der Fußball-Beteiligten erhöhten sich, was zu einem Anstieg der Gehälter und Ausgleichszahlungen führte. Trainer und Spieler erhalten von dem neuen Verein, der sie einkauft, inzwischen Ablösesummen in zweistelliger Millionenhöhe. 1987/88 zahlte das öffentlich rechtliche Fernsehen für Bundesliga-Sendungen etwa 18 Millionen DM. Zehn Jahre später ließ sich Sat.1 die Erstübertragungsrechte 180 Millionen DM kosten. Nicht nur die Gelder, auch die Zuschauerzahlen stiegen. Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist es gängige Praxis, dass sich wirtschaftlich erfolgreiche Vereine wie Manchester United, Galatasaray Istanbul und Ajax Amsterdam in Aktiengesellschaften umwandeln. 2000 ging Borussia Dortmund an die Börse. Europäische Berufsfußballspieler verdienen nicht selten mehrere Hunderttausend Euro jährlich. International bekannte Fußballstars erhalten jährlich Gelder bis zu sieben Millionen Euro. Bekannte Fußballstars sind Michael Ballack, Ronaldo, Ronaldinho sowie David Backham.

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