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16Okt./22Off

Kader für die EHF EURO steht fest

Bundestrainer Markus Gaugisch, hat seinen Kader für die die bevorstehende EHF EURO nominiert. Insgesamt befinden sich 18 Spielerinnen im Aufgebot der Handballerinnen aus Deutschland, welche am 18. Oktober 2022 in die Vorbereitungen für diesen Wettbewerb starten. Die Frauen-Nationalmannschaft wird vom Duo Alina Grijseels und Emily Bölk angeführt. Nach einer überstandenen Verletzung, beförderte Bundestrainer Gaugisch Laeticia Quist ebenfalls in den Kader, jedoch zählt die Spielerin von HSG Blomberg-Lippe zur Reserve. Dort sind auch die Spielerinnen Meret Ossenkopp, Maxi Mühlner, Alexia Hauf, Lena Degenhardt und Malina Marie Michalczik zu finden.

Das offizielle Reglement besagt, dass jede Nation bis zu 20 Spielerinnen, aus einem auf 35 Spielerinnen erweiterten Aufgebot, nominieren darf. Vor jedem Spiel müssen zudem 16 Spielerinnen genannt und festgelegt werden, die am Ende in den jeweiligen Spielen auflaufen dürfen. Während der Vorrunde, der Hauptrunde und der Finalwoche, darf der Bundestrainer zwei Spielerinnen austauschen. Damit sind bis zu sechs Wechsel für jede Nation möglich.

Bundestrainer Gaugisch ist mit den bisherigen Vorbereitungen zufrieden. Positiv ist, dass der Abstand, genauer gesagt der Zeitraum, zwischen dem Lehrgang und dem Start in die Vorbereitungsphase kurzgehalten wurde. Damit kann sichergestellt werden, dass die Handballerinnen aus Deutschland in einem gewissen Rhythmus bleiben, so Gaugisch in einem Interview.

In den beiden Spielen gegen Frankreich zeigten die Handballerinnen aus Deutschland eine starke Leistung. Diese Auftritte sorgen innerhalb der deutschen Reihen für Zuversicht und Optimismus. Als sportliches Ziel für den bevorstehenden Wettbewerb gibt der Bundestrainer vor, dass die Hauptrunde möglichst verlustpunktefrei absolviert wird. Nicht nur Handball-Fans aus Deutschland möchten die Handballerinnen begeistern, sie möchten mit guten Spielen auch Fans aus aller Welt für diese Sportart ansprechen.

Mit dem Aufgebot für den bevorstehenden Wettbewerb wurde sogleich auch der Vorbereitungsplan präsentiert. Am Sonntag reist die DHB-Delegation zum Drei-Nationen-Turnier nach Ungarn. Zuvor gibt es noch einige gemeinsame Trainingstage. Das erste Spiel im Drei-Nationen-Turnier findet am 31. Oktober gegen Ungarn statt. Das Spiel gegen Rumänien steht wenige Tage auf dem Spielprogramm.

Der Trainer der Handballerinnen aus Deutschland freut sich auf die bevorstehende gemeinsame Zeit. Die Motivation ist auf einem hohen Niveau angesiedelt und alle freuen sich auf die Spiele gegen die besten Handballerinnen aus Europa.

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