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24Jan./12Off

Der Fußball im 20. Jahrhundert

Der Deutsche Fußball-Bund wurde 1900 gegründet. Noch im gleichen Jahr wurde der Fußball olympisch. Die FIFA gründete sich am 21. Mai 1904 in Paris und organisiert seitdem Länderspiele und stellt internationale Fußballregeln auf. Der direkte Freistoß gehört dazu. Ausgeschrieben bedeutet FIFA Fédération Internationale de Football Association. Laut FIFA dürfen sich keine Metalleinlagen mehr in den Schuhen befinden. Verantwortlich sind sie auch für die Regelung, dass die Hosen der Spieler nicht mehr die Knie bedecken müssen. Laut FIFA muss der Fußball aus Leder sein und die Schiedsrichter haben ein Spielprotokoll anzufertigen. Seit 1907 gibt es Abseits nur noch in der gegnerischen Spielhälfte. Eine weitere neue Regel besagte, dass der Torwart bei einem Elfmeter nicht die Torlinie verlassen darf. Zwei Jahre später folgten Bestimmungen zum Platzverweis. 1913 wurde der gebührende Abstand eingeführt, der besagt, dass bei einem Freistoß zwischen Schütze und Gegenspieler mindestens ein Abstand von zirka 9,15 Meter bestehen muss. Ab 1920 gab es bei einem Einwurf kein Abseits mehr. Seit 1924 darf auch ein Eckball auf direktem Wege ins Tor geschossen werden.

Der erste kontinentaleuropäische Staat, der eine Liga für Berufsfußballspieler einführte, war 1924 Österreich. Als Vorläufer des Europapokals gilt der Mitropapokal, welcher vom Österreichischen Fußball-Bund drei Jahre später eingeführt wurde. Die erste FIFA-Weltmeisterschaft fand im Jahr 1930 in Südamerika statt. Initiatoren waren Enrique Buero und Jules Rimet. 13 Mannschaften nahmen teil. Der Gastgeber Uruguay wurde Weltmeister. Deutschland war aus Kostengründen nicht dabei. Der europäische Fußballverband, kurz UEFA, gründete sich 1954 in Basel. Dieser richtete 1955/56 den ersten Europapokal aus. Zuerst war es der Europapokal der Landesmeister, ab 1960 hieß es Europapokal der Nationen und seit 1968 heißt es Europameisterschaft. Am 15. Dezember 1995 sorgte ein Gerichtsurteil dafür, dass Fußballspieler als normale Arbeitnehmer gelten. Seitdem gibt es nur noch Ablöse, wenn der Fußballer einen laufenden Vertrag hat.

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