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9Dez./15Off

Sonntagsspiele 15. Spieltag: Nur Frankfurt verliert

Im Rahmen der Sonntagsspiele des 15. Spieltags gab es nur einen Verlierer, den allerdings gleich in doppelter Hinsicht: Eintracht Frankfurt unterlag dem SV Darmstadt nicht nur sportlich. Auch die eigenen Fans disqualifizierten sich als solche. Auf die Niederlage reagierten die Anhänger des Teams aus der Main-Metropole mit symbolischer Gewalt.

Frankfurt verliert mit 0:1 – Fans verbrennen Darmstadt-Flaggen
Die Eintracht verlor das Hessen-Derby mit 0:1. Das Tor des Tages fiel in der 30. Minute und wurde von Sulu erzielt. Das hart geführte Spiel sah insgesamt sieben gelbe Karten. Auf Seiten der Frankfurter holten sich in Gestalt von Zambrano und Stendera gleich zwei wichtige Spieler Gelbsperren ab. Dies macht einen Punktgewinn gegen Borussia Dortmund nicht eben wahrscheinlicher. Trainer Armin Veh sprach nach der Partie frustriert, dass man in einer „schweren Krise“ sei. Sein eigener Trainerstuhl wackelt bedenklich. Darmstadt verlebt hingegen ruhige Weihnachtstage, das lässt sich schon zwei Partien vor dem Ende der Hinrunde sagen.

Auf die Eintracht dürfte noch eine saftige Geldstrafe dafür zukommen, dass die eigenen Anhänger kurz vor Abpfiff der Partie die Fahnen des Gegners verbrannten. Die Profis mussten sich nach dem Schlusspfiff vor vermummten Fans rechtfertigen. So sollte Fußball nicht sein.

Stuttgart und Bremen teilen sich die Punkte
Das andere Sonntagsspiel, das „Kellerduell“ zwischen dem VfB Stuttgart und Werder Bremen, endete 1:1. Die Schwaben erwischten eine deutlich bessere erste Halbzeit und gingen durch Rupp in der 33. Minute in Führung. Stuttgart verpasste es allerdings in der ersten Halbzeit, noch mehr Kapital aus der eigenen Überlegenheit zu schlagen. Werder kam besser in die zweite Hälfte und erzielte in Gestalt von Anthony Ujah (71. Minute) den Ausgleich. Am Ende hatten die Bremer sogar noch gute Chancen, den Sieg davon zu tragen. Beispielsweise Levin Öztunali traf allerdings nur die Latte. Beiden nützt der eine Punkt nicht viel, aber Werder noch mehr als Stuttgart.

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