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27Feb./16Off

FC Bayern verpasst Vorentscheidung gegen Juventus

Das war bitter-süß für den FC Bayern München. Das Ticket für das Viertelfinale der Champions League war im Hinspiel des Achtelfinals nach 60 Minuten bereits so gut wie gebucht. Schließlich führte man auswärts bei Juventus Turin mit 2:0. Dann allerdings entglitt den Münchnern das Spiel. Am Ende stand es 2:2. Die Ausgangsposition für das Rückspiel ist damit nach wie vor gut, aber längst nicht mehr so komfortabel, wie sie hätte sein können.

Der Spielbericht: Müller und Robben treffen für die Bayern

Eigentlich lief für den FC Bayern alles komplett nach Plan. Die Münchner spielten mutig auf und überraschten den Gegner so. Juventus kauerte über lange Phasen der ersten Halbzeit wie der Hund vor der Schlange. Und das Reptil biss schließlich auch zu: In der 43. Minute war es Thomas Müller, der für die Führung der Bayern sorgte. Jener hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings einige hochkarätige Gelegenheiten vergeben. Der deutsche Meister hätte längst wesentlich höher führen müssen. Trotzdem schien alles glatt zu laufen: insbesondere, da Arjen Robben in der 55. Minute noch einmal nachlegen konnte.

Doch Juventus wollte sich einfach nicht an das Drehbuch der Münchner halten: In der 63. Minute bereitete Ex-FC Bayern-Stürmer Mario Mandzukic wunderschön das 1:2 von Paulo Dybala vor. In der 76. Minute sorgte Stefano Sturaro für den Ausgleich. Diesmal war es Alvaro Morata, der für die Vorarbeit sorgte. Der Champions League-Finalist der letzten Saison lebt damit noch, muss aber in München aller Wahrscheinlichkeit nach mindestens ein Tor mehr als der FC Bayern schießen. Bei einem torlosen Remis oder einem 1:1 wäre der Bundesligist aufgrund der Auswärtstorregelung weiter. Bei einem 2:2 würde es zur Verlängerung kommen. Und bei einem 3:3 oder einem hoch höheren Remis hätte Juve die nächste Runde erreicht.

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