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29Juni/15Off

41 Millionen Euro: Rekordverkauf Firminho macht Hoffenheim reich

Der teuerste Transfer in der Bundesliga-Geschichte steht – und keiner der großen Klubs hat etwas damit zu tun, sondern die TSG Hoffenheim. Mittelfeldspieler Roberto Firminho wird die Kraichgauer in Richtung FC Liverpool verlassen. Dies bestätigte der Bundesligist höchst selbst, nachdem der Brasilianer bei den Reds den Medizincheck absolviert und in einem Trikot seines neuen Arbeitgebers posiert hatte. Als Ablöse fließen offenbar umgerechnet 41 Millionen Euro nach Deutschland.

Der bislang teuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte war der Wechsel von Javier Martinez zum FC Bayern München, der 40 Millionen Euro kostete. Der teuerste Verkauf, den ein deutscher Verein je zustande brachte, war bis dato der Transfer von Mario Götze zum amtierenden Meister. Er kostete 38 Millionen Euro. Der kostspieligste Auslandsverkauf war der Transfer von Edin Dzeko zu Manchester City. Der VfL Wolfsburg kassierte damals 37,5 Millionen Euro.

Was macht Hoffenheim mit dem Geld?
Die Kriegskasse der TSG Hoffenheim ist damit mehr als gut gefüllt. Fast zwangsläufig stellt sich die Frage, was die Kraichgauer nun mit dem reichlichen Geldregen tun werden – abgesehen davon, sich darüber zu freuen, wie viel Geld sie für den Brasilianer, für den sie selbst einstmals nur sieben Millionen Euro gezahlt haben, erhalten. Die Antwort dürfte die Fans der Hoffenheimer nicht komplett zufriedenstellen. Ein Teil der Summe wird fraglos neu investiert, doch sicherlich behalten die Kraichgauer auch viele Millionen zurück, um die Lücke in ihrem Budget zu schließen.

Verrückte Transfers in der Größenordnung zweistelliger Millionenbeträge hat der Bundesligist in der Vergangenheit trotz des Finanzdopings von Mäzen Dietmar Hopp nicht getätigt und wird jetzt sich auch nicht damit anfangen. Der Kader dürfte in der Breite sehr viel besser aufgestellt werden. Betrachtet man, um wen sich die Hoffenheimer derzeit auf dem Transfermarkt bemühen, so handelt es sich durch die Bank weg, um junge und sehr talentierte Spieler, von denen allerdings wohl keiner mehr als vier Millionen Euro kosten dürfte.

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